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Pazifik Highway von San Francisco nach Monterey

Entlang der Pazifikküste ging es heute von San Francisco über den Highway 1 (California State Route 1) bis nach Monterey. Eine schöne Route durch die Natur vorbei an unzählige Buchten, eher dünn besiedelt und nur wenige Ortschaften oder Städte die passiert werden. Und wenn es mal nicht direkt entlang der Küste geht, durchquert man unzählige Erdbeerfelder, soweit das Auge reicht. Ich konnte dann auch nicht wiederstehen an einem Hof direkt vom Erzeuger frische Erdbeeren zu kaufen. Lieber Himmel, wie süß und groß die waren.

Sehr sehenswert auf der Strecke war das Pigeon Point Lighthouse. Dieser Leuchtturm wurde 1871 errichtet und ist mit seinem 35 Meter hohen Turm einer der beiden höchsten Leuchttürme an der Westküste der Vereinigten Staaten. Super schön auf einer kleinen Klippe gelegen. Auf den Felsen im Meer nahe des Leuchtturms konnte man Seelöwen und Pelikane beobachten. Einer der ehrenamtlichen Mitarbeiter dort sprach sogar ein wenig deutsch und konnte etwas zur Geschichte des Leuchtturms erzählen. Wenn man viel Glück hat, so erzählte er mir, kann man an manchen Tagen sogar Wale vorbeiziehen sehen.

Weiter auf dem Highway 1 ging es dann bis zum heutigen Etappenziel Monterey. Hier darf man sich auf keinen Fall den „17-Mile-Drive“ entgehen lassen. Eine Halbinsel zwischen Monterey und Carmel-by-the-Sea (hier war Clint Eastwood mal Bürgermeister), die nur gegen Bezahlung einer Maut von ca. 8 EUR befahren werden kann. Entlohnt wird man dafür mit einen fast unverbauten Küstenabschnitt und vielen sehenswerten Aussichtspunkten. Und dort wo es dann doch eine Wohnbebauung gibt, bestaunt man die luxeriösen Strandvillen.

Pescadero Point / 17-Mile-Drive – Monterey-Halbinsel

Übernachtet habe ich diesen Abend im „Best Western Park Crest Inn“ in Monterey.

San Francisco 4. Tag

Heute habe ich mir nochmal das Zentrum der Stadt angesehen und bin zwischen den Hochhäusern hindurch geschlendert. Dann ging’s weiter zur Fisherman’s Wharf, dem Hafenviertel von San Francisco, wo sich von der Nord- bis zur Ostküste viele Sehenswürdigkeiten befinden. Dadurch ist dieser Abschnitt auch sehr stark von Touristen frequentiert. Sehr schön anzusehen ist das „Ferry Building“, ein Terminalgebäude für die Fähren, welches bereits 1898 eröffnet wurde und auch die schweren Erdbeeben fast unbeschädigt überstanden hat.

Entlang der Anlegestellen ging ich dann bis zum Pier 39. Eines der bekanntesten ehemaligen Bootsanlagestellen. Dort befindet sich am Portal das Hard Rock Cafe und über den kompletten Steg verteilt ein Rummel mit Souvenir-Läden, Fahrgeschäften, Restaurants und einem Aquarium. Aber immer wieder besonders sehenswert ist am Ende des Piers die Seelöwenkolonie, die sich dort auf den Holzanlegestellen angesiedelt hat. Bei dem ganzen Komerz eine kostenlose Attraktion. Von dort hat man auch eine schöne Aussicht auf die Gefängnisinsel Alcatraz.

San Francisco 3. Tag

Für den heutigen Tag hatte ich bereits in Deutschland ein Cabrio angemietet und musste ihn nur noch an der Mietstation abholen. Zusätzlich zum Glück mit dem Wetter (die Sonne war gnädig gewesen und hat kurz nach der Anmietung die Wolken über der Bay Area weggeschoben) hatte ich nun noch die Qual der Wahl in der Choiceline mich zwischen zwei Cabrios zu entscheiden:

Camaro oder Mustang, beide standen für den heutigen Tag zur Auswahl! Ich hab mich dann für den Camaro entschieden und hab es letztendlich nicht bereut. Ein Wahnsinns-Auto, leider zu viele Horsepower für die amerikanischen Highways. Aber ein geiler Sound und wie geschaffen für einen solch schönen Tag wie heute!

Golden Gate Bridge vom Aussichtspunkt „Battery Spencer“ – San Francisco

Mit dem Camaro Cabrio fuhr ich dann über die Golden Gate Bridge. Ein wirklich tolles Erlebnis. Empfehlen kann ich auch den Aussichtspupnkt „Battery Spencer“ anzufahren. Von dort hat man einen hervorragenden Ausblick auf die Golden Gate Bridge, die Stadt und die Bucht von San Francisco. Und weil da Wetter so traumhaft war, bin ich auch nochmal die Highlights von gestern angefahren, wo das Wetter noch nicht so schön war wie heute. Jetzt zeigten sich Baker Beach und Twin Peaks von der schönen Seite!

Bay Area / Skyline vom Twin Peaks Park – San Francisco

Am Nachmittag fuhr ich dann nach Cupertino. Diese Stadt liegt ca. 70 km südlich von San Francisco im so genannten Silicon Valley. Eigentlich wollte ich dort schon etwas vom neuen Apple Headquarter sehen, aber der Neubau war noch im vollen Gange und der komplette Komplex mit hohen, grünen Bauzäunen als Sichtschutz verhüllt. Eins kann man jedoch sagen: Das Apple Areal ist riesig und Cupertino eine sehr schöne, gepflegte Stadt.

Auf der Rückfahrt nach San Francisco machte ich noch einen Stop an einer weiteren historischen Stelle im Silicon Valley. Und zwar in der Stadt Palo Alto. Dort in der 367 Addison Avenue findet man die „HP Garage“. In dieser Garage entstand das Unternehmen Hewlett-Packard und gehört heute zu den National Historic Places.
In diesem Städtchen fielen mir dann noch diese gerade frisch herausgeputzten Feuerwehrautos vom Fire Department Palo Alto auf und mussten als Fotoobjekt herhalten.

San Francisco 2. Tag

Für San Francisco hatte ich vier Übernachtungen eingeplant. Für mich völlig ausreichend, da ich bereits schon einmal 2007 in dieser Stadt war. Wenn man jedoch zum ersten mal in der Stadt ist, sollte man mindestens fünf Übernachtungen einplanen, da es sehr viel zu sehen gibt. Gerade wenn dann doch mal das Wetter schlecht ist, ärgert man sich wenn man nicht so viel unternehmen kann.

Leider war das Wetter zu beginn nicht so optimal, viele Wolken und zwischendurch immer mal wieder ein paar kleine Regenschauer. Aber trotzdem habe ich mich auf zum Sightseeing gemacht. Die Highlights für diesen Tag: Twin Peaks Park, Lombard Street, Coit Tower, Baker Beach mit schönem Ausblick auf die Golden Gate Bridge, Alamo Square mit den „Painted Ladies“ und Union Square.

Twin Peaks mit Blick auf die Metropole – San Francisco

Erst am Nachmittag zeigte sich zwischendurch die Sonne.

Napa Valley / San Francisco Giants vs. Los Angeles Dodgers

Auch heute war wieder früh aufstehen angesagt, da ich rechtzeitig zum Baseball Spiel der San Francisco Giants gegen die Los Angeles Dodgers am Mittag im AT&T Park in San Francisco sein wollte, aber auch noch etwas von Napa County sehen wollte. Das Napa Valley verlies ich über den Silverado Trail, eine bereits 1852 erschlossene Landstraße, gesäumt von schattenspendenden Eichen und Reben von Weltklasse. Der Silverado Trail verläuft parallel zur California State Route 29 (CA-29) ist aber weniger befahren und eignet sicht daher hervorragend gemütlich durch das Tal zu cruisen.

Je mehr ich das Napa Valley verließ und je näher ich auf dem Highway dann San Francisco erreichte, um so voller wurden die Straßen. Eine schier endlos scheinende Blechlawine schob sich in die Metropole. Dennoch kam ich wenige Minuten nach Spielbeginn ins Stadtion, wenn gleich sich die Parkplatzsuche auch recht schwierig gestaltete. Zirka 2 km vom Stadtion entfernt ergatterte ich dann doch auf einem Parkplatz ein freie Lücke, zu einem beachtlichen Obulus von $20, dass war dann ungefähr die Hälfte von dem eigentlichen Ticketpreis für das Match.

Aber der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Allein die Lage des Stadions ist einmalig, mit Blick auf die Bucht von San Francisco, direkt am Wasser gelegen.

Nachdem mir im Vorfeld des Reiseantritts ein bereits gebuchtes Hotel mitten in China-Town wegen Umbauarbeiten und Eigentümerwechsel gecancelt wurde, konnte ich für San Francisco Verhältnisse (wenn auch etwas außerhalb vom Zentrum) ein doch relativ erschwingliches Hotel ergattern: *Werbung* Americas Best Value Inn-Suites S.F. Airport North war mein Quartier für die nächsen vier Übernachtungen.

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