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Von Singapur nach Bangkok

Heute geht es von Singapur mit der Fluggesellschaft “scoot“ nach Bangkok zum internationalen Flughafen Suvarnabhumi. Die Fahrt mit der MRT zurück aus der Innenstadt (Raffles Place) zum Changi Airport ging sehr problemlos in knapp einer Stunde und hat für uns beide zusammen gerade mal 5,60 SGD (umgerechnet ca. 3,73 EUR) gekostet. Die öffentlichen Vehrkehrsmittel sind in Singapur perfekt ausgebaut, übersichtlich und gut organisiert.

Jetzt freuen wir uns jedenfalls auf einen guten Flug, einen kurzen Zwischenstopp in Bangkok und auf Streetfood.

Vom Flughafen Suvarnabhumi sind wir dann mit dem Taxi zu unserem Übernachtungsquartier nahe dem zweiten Flughafen Bangkoks „Don Mueang“ gefahren.

In der Nähe von unserem Bed & Breakfast fanden wir dann auch schnell etwas leckeres zum Abendessen. Es ist schön wieder in Thailand zu sein und richtig authentische Thaigerichte zu genießen. Für das ganze Essen, 0,6 Liter Bier und Trinkgeld haben wir gerade mal 260 Baht (umgerechnet ca. 7,70 EUR) bezahlt. Und es war mega lecker!

Morgen Mittag geht es dann schon weiter vom Flughafen Bangkok Don Mueang mit “Nok Air“ in Jom‘s Heimatstadt Phitsanulok. Wir freuen uns schon auf das Wiedersehen mit der Familie.

Quer durch Singapur

Heute, an unserem letzten richtigen Tag in Singapur, haben wir uns mal quer in der Stadt herumgetrieben. Hier gibt es so viele unterschiedliche Sachen zu sehen.

Unser erster Stopp an diesem Tag war die bei Instagramern bekannte „Redhill MRT Station“, quasi eine U-Bahn Haltestelle. Der rosa Anstrich dieser Haltestelle macht die Location einzigartig. 

Danach sind wir zum „Fort Canning Park“ der auf einem kleinen Hügel gelegen ist und unter anderem einen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg beheimatet. Der Park wurde nach Lord John Canning benannt. Die ruhige, üppige Vegetation des Parks und die alten, schattenspendenden Bäume, sind einen Besuch wert.

Nach dem Park und einem kleinen Mittagessen, machten wir uns auf den Weg quer durch die Stadt um noch ein paar Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Bei Einbruch der Dämmerung sind wir dann zum „Gardens by the Bay“ gefahren. Dort sind wir zu dem öffentlich und kostenfrei zugänglichen Parkbereich „Supertree Grove“ gegangen, wo sich allabendlich Tausende Schaulustige versammeln um der Licht und Tonshow nach Einbruch der Dunkelheit beizuwohnen. Ein gigantisches und beeindruckendes Erlebnis!

Aber auch der Rest des öffentlich zugänglichen Parkbereiches ist sehr sehenswert und mit vielen unterschiedlichen Kunst-Installationen ausgestattet.

Vom Park aus hat man auch einen direkten Zugang zum Resort „Marina Bay Sands“. Diese kurze Distanz nutzten wir auch, um uns die „SPECTRA – A Light & Water Show“ noch einmal von der anderen Seite anzuschauen und auch einen Ausblick auf die nächtliche Skyline von Singapur zu genießen.

Little India und Tempel in Singapur & Voodoo Vegas

Nach dem Frühstück im Hotel fuhren wir mit dem Bus in den Stadtteil „Little India“. Als wir das Viertel erreichten, hatten wir den Eindruck direkt in Indien zu sein. Überall ein lebhaftes Treiben, authentische indische Geschäfte, kleine Obst und Gemüsemärkte, Blumengirlanden-Verkäufer. Aus vielen Geschäften an denen man vorbeikommt, trifft einen der intensive Geruch indischer Gewürze. Das ganze Viertel ist pulsierend und bunt. 

Sehenswert ist auch der Tempel „Sri Veeramakaliamman“, einer der ältesten Hindu-Tempel in Singapur. Der Tempel besticht durch seine farbenfrohen Figuren und Details.

Als wir dort ankamen, fanden im Inneren des Tempel gerade einige Zeremonien statt. Erfüllt wurde der Raum durch laute Musik einer Nageshwaram (Doppelrohrblasinstrument) und einer Trommel.

Nachdem wir uns „Little India“ angesehen haben, sind wir mit dem öffentlichen Bus noch mal ins Chinatown gefahren. Dort haben wir den „Buddha Tooth Relic Tempel“ besucht. Ein sehr schöner, großer Tempel im Herzen von Chinatown.

Danach, auf dem Rückweg in die Innenstadt, haben wir uns noch den ältesten hinduistischen Tempel in Singapur angesehen. Er trägt den Namen “Sri Mariamman“ und ist auch in Chinatown gelegen.

Am Nachmittag haben wir uns dann mit unseren englischen Freunden von der Band „Voodoo Vegas“ getroffen, die am Hard Rock Hotel auf der Sentosa Island, im „‚The Coliseum“ einen Auftritt im Vorprogramm von der japanischen Frauen-Metalband „Lovebites“ hatten. Das erste Konzert für die Band außerhalb Europas und sie sind bei den Zuschauern aus Singapur sehr gut angekommen.

Ankunft in Singapur

Nach einem gut elfstündigen Flug mit einem Airbus A350-900 der Lufthansa vom Flughafen München, sind wir am Changi Airport Singapur angekommen. Dort kauften wir uns einen Touristenpass für 20 Singapore Dollar, mit dem wir die nächsten drei Tage kostenlos die MRT und Busse der Stadt nutzen können. Mit der MRT erreichten wir vom Flughafen aus auch relativ einfach und schnell unser Hotel „Clover 5“ in der Hongkong Street. Die Lage des Hotels ist optimal in Downtown Singapur, zwischen Finanzdistrikt und Chinatown. Von dort aus ist auch die Marina Bay entlang des Singapore Rivers fußläufig zu erreichen.

Raffles Place – Finanzdistrict

Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, machten wir uns nach Einbruch der Dunkelheit entlang des Singapur River auf in Richtung der Marina Bay. Die  nächtliche Beleuchtung dieser sauberen Stadt ist wirklich einzigartig. Getoppt wurde dies aber noch von der SPECTRA Light & Watershow des Resorts „Marina Bay Sands“.

Nach der Lightshow gingen wir in das quirlige Chinatown. Dort fanden wir dann auch an den unzähligen Streetfood-Ständen etwas leckeres zum Abendessen.

Zum Abschluss des Abends bzw. Nacht trafen wir uns noch mit unseren Freunden von der Band „Voodoo Vegas“ aus England auf der Sentosa Island, um dort gemeinsam mit ein paar Drinks im Hard Rock Cafe den Abend ausklingen zu lassen.

Die Tourplanung

Singapur & Thailand

Unsere nächste vierwöchige Thailand-Tour wird Anfang Januar 2020, mit einem kurzen Abstecher über Singapur, beginnen. Dort werden wir für drei Übernachtungen bleiben und ein Konzert der englischen Hrad-Rock Band „Voodoo Vegas“ besuchen, die ich normalerweise bei Auftritten in Deutschland betreue.

Danach fliegen wir über Bangkok mit einer Übernachtung weiter nach Phitsanulok. Das erste Highlight der Reise wird dann eine „Glamping“ Übernachtung in einem Bubble-Hotel nähe Chiang Mai sein. Wir sind schon ganz gespannt auf unsere erste Übernachtung in einer Blase mit einem 360-Grad-Blick auf den Sternenhimmel.

Ende Januar werden wir uns dann für eine Woche mit dem Mietwagen entlang des Mekong auf einen Road-Trip durch den Isaan (Nord-Ost-Thailand) machen. In dieser Region Thailands bin ich biser nocht nicht gewesen. Es wird auf jeden Fall spannend! Also bleibt dran, wir werden hier berichten.

Wat Yai Phitsanulok

Drei sehr schöne Wochen neigen sich dem Ende zu und zum Abschluss sind wir heute noch mal in die Innenstadt von Phitsanulok gefahren.

Dort haben wir den Tempel „Wat Phra Si Rattana Mahathat“, oder auch kurz „Wat Yai“ genannt, was soviel bedeutet wie „Großer Tempel“. Groß deshalb, weil es ein königlicher Tempel erster Klasse ist.

Große Bedeutung hat dieser Tempel allein schon deshalb, weil in der Tempelanlage ein in ganz Thailand hochverehrtes Buddha-Bildnis steht, der Phra Phuttha Chinnarat.

Im Moment wird die Tempelanlage von außen renoviert, daher finden sich im Moment nur im Inneren des Tempel schöne Fotomotive.

Provinz Phetchabun

Gestern Nachmittag sind wir in die Nachbarprovinz Phetchabun gefahren. Die Fahrt durch die hügelige Landschaft erinnerte mich ein bisschen an die Toskana. Auf den Hügeln wird auch eine spezielle Reissorte angebaut, die nicht im Wasser wächst. Im Hintergrund der hügeligen Landschaft erstreckten sich aber auch bis zu 1000 Meter hohe, mit Regenwald bewachsene Berge.

Ziel unseres heutigen Ausflugs war das Dorf Khaem Son (Fahrzeit von Phitsanulok ca. 1,5 Stunden) und das dort knapp unter einem Berggipfel, auf 930 Meter gelegene Ausflugslokal „Pino Latte“. Die Lokalität ist in drei Gebäude aufgeteilt: Resort, Restaurant und Café. Allesamt mit einem herrlichen Panorama von Aussichtsplattformen auf die umliegende Region und den Tempel „Wat Pha Sorn Kaew“, den ich bereits 2017 besucht hatte.

Sowohl die thailändischen Gerichte im Restaurant, als auch die Kuchen haben super lecker geschmeckt und waren auch etwas fürs Auge.

Leider haben wir das Wetter nicht ganz so glücklich angetroffen, denn es gab hin und wieder ein paar Regenschauer. Dafür gab es allerdings grandiose Bilder mit in den Gipfel hängenden und an uns vorbeiziehenden Wolken. Auch einen leichten Regenbogen konnten wir ausmachen.

Einen kleinen Videoclip vom „Pino Latte“ gibt es hier zu sehen:

Als es dann dunkel war, schauten wir uns den noch etwas weiter unten liegenden Tempel mit seiner nächtlichen Beleuchtung an. 

Nachtmarkt Phitsanulok

Auch hier in Phitsanulok ist die einfachste Art und Weise sich fortzubewegen mit dem Motorroller. Da auch hier ein großes Verkehrsaufkommen ist und Parkplätze mit dem Auto nur schwer zu finden sind. Daher haben wir auch heute den Motorroller benutzt, um zum Nachtmarkt (Walking Street) in der Innenstadt zu kommen.

Bevor wir jedoch zum Nachtmarkt fuhren, haben wir einen Zwischenstopp am Nan-Fluss (Mae Nam Nan) eingelegt, um dort vorher eine Fußmassage zu genießen. Die traditionelle Thaimassage und Fußmassage wird dort unter freiem Himmel angeboten. Hygienisch ist dort alles tipptopp, da sich dort auch ein Sanitärgebäude sowohl für Kunden als auch die Mitarbeiter befindet.

Für die einstündige Fußmassage haben wir gerade mal 120 Bath  bezahlt (das waren umgerechnet ca. 3,20 EUR). Und die Massage war wirklich hervorragend und sehr entspannend.

Danach sind wir dann zum Nachtmarkt bzw. zur Walking Street weitergefahren. Dieser wirklich große Nachtmarkt findet jeden Samstag statt. Dort gibt es alles was das Herz begehrt: Kunstgegenstände, Kleidung, Schuhe, Schmuck und eine reichliche Auswahl an thailändischen Snacks, Obst, Getränke und Speisen. 

Auch meine geliebten Insektensnacks (Seidenspinnermaden) werden unter anderem hier angeboten. Ich kann gar nicht verstehen, dass diese proteinreiche Nahrung uns Ausländer teilweise so abschreckt. Ich würde diesen Snack einer Tüte Kartoffelchips jederzeit vorziehen. Aber nun gut, über Geschmack lässt sich bekanntlich ja streiten.

Ich war jetzt bereits zum dritten oder vierten Mal auf diesen Nachtmarkt und finde ihn immer wieder interessant und erlebnisreich. Dieses Mal habe ich jedoch weniger fotografiert, sondern ein paar Aufnahmen mit meiner GoPro-Kamera gemacht.

Provinz Sukhothai

Am späten Vormittag machten wir uns heute mit ein paar Familienmitgliedern von Jom auf eine knapp zweistündige Fahrt von Phitsanulok auf in die Nachbarprovinz Sukhothai.

Genauer gesagt zu dem Tempel „Wat Phiphat Mongkhol“ in der Stadt Thung Saliam nordwestlich von Sukhothai. Eine sehr schöne Tempelanlage und auch an diesem Tag hatten wir Glück, dass nur wenig los war. Auch dort war ich wieder der einzigste ausländische Tourist.

In dieser Tempelanlage wird ein Abbild Buddhas in einem Schrein aufbewahrt, dessen Gewicht mit 8-10 kg angegeben wird. Dieser königliche Tempel wurde um das Jahr 1129 erbaut.

Nach dem Tempelbesuch fuhren wir mit Jom‘s Bruder und seiner Freundin weiter zum ca. 32 Kilometer nördlich entfernen Si Satchanalai National Park.

Bis wir im Nationalpark ankamen, fuhren wir durch eine sehr reizvolle Landschaft. Gesäumt von Zuckerrohr- und Mangoplantagen und natürlich großen Reisfeldern, schlängelte sich die gut ausgebaute Straße in Richtung des Nationalparks.

In den kleinen Ortschaften die wir durchfuhren, hatten  überall die Reisbauern vor ihren Häusern auf großen Plastikplanen die Reiskörner zum Trocknen ausgelegt.

Auf der Fahrt sahen wir aus der Ferne auf einer Bergspitze einen Chedi, den wir uns genauer ansehen wollten. Dazu gibt es ein kleines Video:

Am Potal des Nationalparks war erst einmal eine Eintrittsgebühr fällig. Ausländer mussten 200 Bath bezahlen, Thailänder wurden mit nur 40 Bath zur Kasse gebeten.

Kurz nach dem Eintritt zum Nationalpark erreichten wir bereits den ersten Aussichtspunkt. Von dort aus hat man einen schönen Ausblick auf den Regenwald. An dieser Aussichtsplattform startet auch der Weg zum Wasserfall Tad Duan. Der Abstieg zum Wasserfall geht über einen circa 1 km langen, gut ausgebauten Trail. Da es wohl kurz vor unserer Ankunft geregnet hatte, war es recht glitschig und man musste gut aufpassen, dass man nicht ausrutschte. Dem entsprechend schweißtreibend war dann auch der Aufstieg, durch die nun sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Wieder oben auf der Straße angekommen, konnte man richtig sehen wie das Wasser wieder verdampfte.

Ein kleines Video zu dem Wasserfall gibt es hier zu sehen:

Phitsanulok

Hier in Phitsanulok, der Heimatstadt meiner Freundin und ihrer Familie, genieße ich einfach das thailändische Leben um mich herum.

Die Zeit verstreicht langsam und ich nutze meinen Aufenthalt um die Gebräuche und Gegebenheiten von Thailand besser kennen zu lernen und versuche auch etwas die Sprache zu erlernen.

Auch genieße ich jeden Tag aufs Neue, auf Märkten oder an kleinen Verkaufsständen, für mich neue, exotische Früchte und thailändische Speisen kennen und schmecken zu lernen.

Zum Beispiel habe ich zum ersten Mal Bananenblüten (oder auch Bananenherzen genannt) gegessen. Bisher wusste ich garnicht das man die überhaupt als Speise zubereiten und essen kann. Geschmacklich kommt das der Artischocke sehr nahe und ist auch sehr Gesund da viele wertvolle Nährstoffe (Mangan, Eisen, Kupfer und Kalium) enthalten sind.

Aber so freue ich mich auch auf bereits bekannte Gericht oder leckeres Obst die ich bereits von meinen vorherigen Besuchen kannte.

So wie zum Beispiel auf eine leckere Nach- oder Süßspeise „Khao Niau Mamuang“ (Mango mit Klebereis und Kokosmilch). Für mich persönlich mit das leckerste was es hier in Thailand als Dessert gibt.

Natürlich genieße ich auch die Natur um mich herum oder gönne mir einfach mal eine Fußpflege, die man hier für günstige 200 Bath (umgerechnet etwa 5,31 EUR) bekommt.

Hin und wieder bin ich auch mal zum Mittagessen, alleine mit dem Fahrrad, in ein kleines lokales Restaurant in der Nähe gefahren. Normalerweise verirren sich dort keine Ausländer zum Essen, daher hat mir Jom vorher mein favorisiertes Gericht (eine leckere Nudelsuppe mit Schweinefleisch) in thailändischer Schrift inklusive Nachtisch auf einen Zettel geschrieben.

Das funktioniert auch ganz gut, ich bekam mein gewünschtes Mittagessen und der Rest der Kommunikation funktionierte dann mit meinem spärlichen Thai oder per Händen und Füßen.

Natürlich wurde ich neugierig beäugt, als ich mit dem Fahrrad vor dem Restaurant vorfuhr. Das Essen war auf jeden Fall sehr lecker und wie ich erfuhr, befindet sich das Restaurant bereits in dritter Generation an ein und der selben Stelle.

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