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Von Bueng Kan nach Sakon Nakhon

Auch diesen Morgen standen wir sehr zeitig auf und stärken uns am guten Frühstücksbüffet des “The One“ Hotels, da wir bereits am frühen Vormittag unser nächstes Ausflugsziel erreichen wollten.

“Hin Sam Warn“ (3 Whale Rock) stand auf dem Plan. Etwa 25 km südwestlich von Bueng Kan gelegen. Eine Felsformation aus drei großen Sandsteingebilden, die aussehen als ob sich drei Wale aus dem Dschungel erheben. Aber auch die anderen Felsformationen und Aussichtspunkt die mit einem Guide, der einen mit dem Pick-up durch das Gelände fährt, erreicht werden können, waren sehr sehenswert. 

Der Eintritt zu dem Areal bzw. die Fahrt mit dem Guide kostet 500 Baht. Nicht pro Person, sondern pro Fahrzeug. Das heißt man kann sich den Fahrpreis unter Umständen mit anderen (maximal zehn Personen) teilen. Da wir früh am Forest Ranger Headquarters ankamen, waren erst recht wenige Touristen vor Ort, so dass wir uns die Fahrt mit einem weiteren Pärchen aus Thailand teilten und dadurch aufgrund der Größe des Areals fast alleine unterwegs waren. Das war natürlich ideal für schöne Fotoaufnahmen (und davon gab es reichlich), ohne dass einem andere Leute durchs Bild liefen. 

Ausblick auf die umliegenden Kautschuk-Plantagen
Ausblick auf die umliegenden Kautschuk-Plantagen

Dieser Ausflug war ein tolles Erlebnis und ich kann nur jedem empfehlen, der mal in dieser Region ist, diesen Ort zu besuchen. Um die Navigation zu diesem schönen Fleckchen Erde (Forest Ranger Headquarters / Phu Sing) zu erleichtern, anbei der Google Maps Eintrag:

Von dort ging es dann weiter mit kleinen Zwischenstopps (nun aber nicht mehr entlang des Mekong, sonder durchs Landesinnere des Isaan) zu der Stadt Sakon Nakhon. Dort checken wir am späten Nachmittag im Hotel “@SAKON“ ein. 

Auch hier wieder ein tolles Hotel, mit einem sehr geräumigem Zimmer (Zimmerpreis circa 23 € inklusive Frühstück) und sehr freundlichem Personal. Als wir uns am Hotel ein Taxi nehmen wollten, um zu einem Markt zu gelangen, bot uns die Rezeptionistin, die gerade Feierabend machte, an uns sogar dorthin mitzunehmen. Das nahmen wir gerne in Anspruch, sehr nett!

Dieser Markt wurde, ähnlich wie kürzlich bei dem Markt in Phitsanulok, vom thailändischen Roten Kreuz ausgerichtet. Auch hier gab es wieder ein großes Angebot an Speisen, allen möglichen Verkaufsständen (Kleidung, Schuhe, Elektroartikel etc.) und ähnlich wie bei uns auf einer Kirmes, kleine Fahrgeschäfte und Schieß- und Losbuden.

Von Chiang Khan nach Bueng Kan

Diesen Tag begannen wir recht früh, da wir den Mönchen am Morgen Opfergaben direkt auf der Straße an unserem Hotel übergeben wollten. Da wir sowieso früh auf unsere nächste Etappe starten wollten, kam uns das ganz gelegen.

Nachdem die Mönche gegen 7 Uhr die Opfergaben entgegengenommen hatten, nahmen wir unser Frühstück im Hotel ein und brachen kurz darauf auf.

Der größte Teil unseres weiteren Routenverlaufes, bis zur nächsten Stadt Nong Khai, ging größtenteils am Mekong entlang.

Dort trafen wir dann auch bei einem kurzen Fotostopp auf ein Ehepaar aus Kanada, die mit einem Tandem (Liegesitz-Sattel-Kombination Modell PINO, lustigerweise von dem deutschen Fahrradhersteller HASE BIKES) Thailand durchquerten. Bereits jetzt hatten sie schon etwas mehr wie 2.700 Kilometer auf ihrem Tacho, Hut ab!

Unseren nächsten größeren Stopp vor Nong Khai planten wir an dem Tempel “Wat Pha Tak Suea“ bei Pha Tang ein, an dem kürzlich eine gläserne Skywalk-Plattform fertiggestellt wurde. Von dort aus hat man einen schönen Blick hinab auf den Mekong und das gegenüberliegende Grenzgebiet von Laos.

Bevor wir Nong Khai erreichten, machten wir einen Halt für ein kleines Mittagessen an einer Garküche am Straßenrand in Ban Mo, welches von Schülern einer nahegelegenen Schule gut besucht war. Wir bestellen zwei Nudelsuppen die sehr lecker waren. Generell kann man sagen, dass die kleinen Garküchen die gut besucht sind, bisher nie ein Reinfall für uns waren.

Kurz nach dem Mittagessen erreichten wir dann auch die Stadt Nong Khai, von der ich aber mehr erwartet hatte und eher enttäuscht war. Daher auch nur ein Foto von der jedoch recht schön gestalteten Uferpromenade.

Uferpromenade von Nong Khai

Da das eigentliche Ziel in Nong Khai für uns ein anderes gewesen war, war es verschmerzlich dass uns die Stadt selbst nicht so gefallen hat. Wir wollten uns nämlich den Skulpturenpark “Sala Kaeo Ku“ anschauen. Der Eintritt für Ausländer beträgt hier 40 Baht, für Thailänder 20 Baht.

Hier überraschte uns ein sehr schön und sauber angelegter Park im Grünen, mit großen, buddhistischen Skulpturen die ein tolles Fotoobjekt waren.

Nach Nong Khai führte uns der Weg weiter nach Bueng Kan.

Dort war das Hotel “The One“ unser nächstes Übernachtungsquartier. Ein etwas außerhalb von Bueng Kan gelegenes Hotel, mit sehr geräumigen und sauberen Zimmern. Zudem kann man kostenlos das schöne Pool am Hotel nutzen, leider war aufgrund unserer späten Ankunft dieses schon geschlossen. Weiterer Vorteil vom Hotel, direkt nebenan gibt es einen großen Tesco Lotus Supermarkt.

Entlang des Mekong hatten wir auch an einigen Orten die Möglichkeit ein paar Drohnenaufnahmen von der schönen Landschaft zu machen:

Von Phitsanulok nach Chiang Khan

Heute startet unser Roadtrip in den Isaan (Nordosten von Thailand), größten Teils entlang des Mekong. Aber bevor wir die erste Etappe richtig beginnen, haben wir einen Zwischenstopp an den Kaeng Song Wasserfällen eingelegt, die wir entlang der geplanten Route passierten. Da es mitten in der Woche und noch recht früh am Morgen war, waren wir alleine dort. Keine Menschenseele weit und breit, bis auf ein paar Shop-Besitzern. Trotz der allgemeinen Trockenheit, führte der Fluss Wang Thong noch relativ viel Wasser.

Es blieb uns dann auch etwas Zeit meine dji Mavic Mini für ein paar Luftaufnahmen aufsteigen zu lassen:

Die weitere Route von der Provinz Phitsanulok in die Nachbarprovinz Loei, führte uns durch eine landschaftlich sehr reizvolle Gegend. Gemütlich schlängelte sich die Straße durch die hügelige und reichlich bewaldete Region, die in Reiseführern auch gerne mal als “thailändische Alpen“ beschrieben wird. Ganz so hoch geht es hier jedoch nicht. Einen kurzen Kaffeestopp legten wir am Straßenrand gelegenen Café “The Oasis“ nahe der Ortschaft Bo Pho ein. Von der Terrasse des Cafés hatten wir einen herrlichen Panoramablick in die umliegende Landschaft. In der Tat eine Oase der Ruhe, hier kann man es eine Weile zum relaxen aushalten.

Café “The Oasis“ / Bo Pho

Danach fuhren wir weiter Richtung Nordosten, durchquerten dabei einen Teil des Phu-Rua-Nationalparks und stießen dann später automatisch auf den Mekong. Etwas was ich bisher nicht wusste, entlang des Ufers wird viel Tabak angebaut.

Unser Quartier für diese Nacht war das Hotel “Remember Loei Love“ in Chiang Khan, direkt in der Altstadt gelegen, umgeben von alten Holzhäusern in unmittelbarer Nähe des Mekong. Von der Dachterrasse unseres Hotels hatten wir einen tollen Überblick über die kleine Stadt und auch einen direkten Blick auf den Mekong.

Zuerst schauten wir uns die schön angelegte Uferpromenade an. Teilweise hatten die Einwohner direkt ihre Gärten am Ufer des Mekong angelegt und konnten hier Papaya, Salat und Kräuter für den täglichen Bedarf anpflanzen. Zudem konnten wir Jugendlichen beim traditionellen Fischen mit einem Netz zuschauen. 

Danach schlenderten wir durch die Altstadt mit ihren alten Holzhäusern, die teilweise als Hotels oder Geschäfte umgebaut wurden. Die alten Häuser machten einen sehr gemütlichen Eindruck auf uns.

Am Ende der eigentlichen Walking-Street, schauten wir uns noch den Tempel “Wat Sri Khun Muang“ an.

Das eigentliche Treiben in der Altstadt von Chiang Khan bzw. der Walking-Street ging erst nach Einbruch der Abenddämmerung los. Die Einheimischen bauten ihre Essens- und Verkaufsstände auf und die Straße füllte sich langsam mit Touristen. Wir versorgten uns dann auch an diversen Ständen mit Streetfood und konnten uns so durch verschiedenste Speisen probieren.

Den Abend ließen wir dann in der “Miss you bar“ bei einem leckeren “Singapore Sling“ (in Singapur hatten wir es leider versäumt diesen Cocktail zu probieren) ausklingen.

Von der Dachterrasse unseres Hotels konnte ich auch perfekt meine Drohne für ein paar kurze Luftaufnahmen fliegen lassen:

Victoria Wasserlilienpark in Phitsanulok

Unser heutiger Ausflug führte uns in den von Jom’s Wohnhaus nur wenige Autominuten entfernt „Victoria Wasserlilienpark“ in Phitsanulok. Diesen hatte ich bereits im Mai 2018 besucht, jedoch waren zu dieser Zeit nur weniger Wasserlilien auf dem See. Glücklicherweise sah das diesmal anders aus und es erwartete uns ein prachtvolles Bild an großen Riesenseerosengewächsen.

Das grandiose an diesen großen Schwimmblättern ist, dass sie eine Tragkraft von bis zu 70 Kilo haben. Das konnte Jom dann auch selbst ausprobieren.

An diesem Nachmittag hatte ich genügend Zeit auch mal meine dji Mavic Mini Drohne für Luftaufnahmen einzusetzen:

*Werbung* Der Wasserlilienpark ist hier zu finden:

Auf dem Rückweg habe ich mir dann noch mal eine frische Mango mit Klebereis und Kokosmilch-Sauce (Khao Niau Mamuang) gegönnt.

König Naresuan Fest

Dass an diesem Abend in Phitsanulok stattfindende Fest zu Ehren von König Naresuan (auch bekannt unter dem Namen „Der schwarze Prinz“) fand unter freiem Himmel statt. Die Location für diese große und trotzdem kostenlose Aufführung wurde passenderweise neben dem Naresuan-Schrein am ehemaligen, aber jetzt zerstörten Chandra-Palast, der derzeit ausgegraben und wiederhergestellt wird, gewählt. 

Naresuan war König des siamesischen Königreichs Ayutthaya. Bei der Aufführung wurde die Geschichte beginnend mit der Jugendzeit Naresuans mit hunderten von Schauspielern und sogar Elefanten und Kampfhänen erzählt. Dazu gab es ein Feuerwerk und Musik.


North Star Valley & Chiang Mai

Zur Übernachtung in dem Bubble Tent selbst muss man sagen, dass dies schon ein einzigartiges Erlebnis war. Es war schon beeindruckend die Umgebung ohne Sichtbarriere in der Nacht zu erleben. Der einzige Wermutstropfen war der relativ lauten Turbine geschuldet, die permanent dafür sorgt dass Luft in dem Bubble Tent ist. Dadurch konnte ich eine Zeitlang keinen Schlaf finden. Der schöne Sonnenaufgang am Morgen und mitten in der Natur zu sein, entschädigte aber dafür.

Das umfangreiche und sehr schön angerichtete Frühstück am Morgen war dann wieder eine Gaumenfreude, mit einem einzigartigen Blick in das Tal und die umliegende Natur.

Bevor wir uns nach dem auschecken im North Star Valley zurück nach Phitsanulok begaben, machten wir einen kurzen Abstecher nahe Chiang Mai in das Möbel- und Künstlerviertel „Baan Tawai“ in dem Vorort Hamg Dong. Dort hatte ein neues Café und Restaurant mit dem Namen „Jungle De Cafe“ eröffnet, was uns empfohlen wurde und wir uns gerne einmal persönlich anschauen wollten.

Da wir dort in der Mittagszeit eintrafen, konnten wir uns direkt von den Angebot der Speisen überzeugen lassen. Das Areal ist sehr groß und es gibt angenehme Bereiche um zu relaxen. Das Essen war sehr gut. Das Resort „Tongna Cottage“ ist hier auch angegliedert und macht einen schönen Eindruck.

Am Nachmittag machten wir uns dann auf die Rückfahrt nach Phitsanulok und wurden von einem beeindurckenden Sonnenuntergang mit einer blutroten Sonne verwöhnt.

Chiang Rai & North Star Valley

Bevor wir uns heute auf dem Weg in Richtung Chiang Mai machten, besuchten wir den nahe am Hotel gelegenen Singha Park.

Der Park ist eigentlich eine Farm und Tierpark zu gleich, gerade für Teeliebhaber gibt es hier viel interessantes zum Anbau von Tee (insbesondere zum Oolong-Tee und chinesischen Raupenpilz-Tee) zu erfahren. Auch kann man kostenlos diese Teesorten probieren.

Wir kauften für 100 Baht pro Person ein Ticket für den Shuttle Bus, der einen dann an die jeweilig interessanten Stationen im Park bringt. Hier sollte man frühzeitig ein Ticket buchen, da diese Rundfahrten sehr gefragt und schnell ausgebucht sind. 

Die Tour durch den Park ging knapp anderthalb Stunden. Danach besuchten wir noch den auch in der Nähe gelegenen Tempel “Wat Suan Dok“.

Bevor wir uns dann auf die Weiterreise in Richtung Chiang Mai machten, besuchten wir noch einmal den Tempel „Wat Rong Khun“, weil ich ihn gerne noch einmal aus einer anderen Perspektive und Sonnenstand fotografieren wollte. Obwohl es erst 11:00 Uhr war, drängten sich schon wahnsinnig viele Menschenmassen in Richtung Eingang des Tempels. Daher schoss ich nur ein paar wenige Bilder.

Als wir zur Mittagszeit die Kleinstadt Mae Chedi passierten, machten wir einen Zwischenstopp im Zentrum und hatten ein leckeres Mittagessen zu einem günstigen Preis in einem kleinen Straßenrestaurant. Unseren Nachtisch besorgte ich in einem nahe liegenden Markt, Bananen für 15 Baht (umgerechnet circa 0,45 EUR).

Von diesen Ort etwa 13 km weiter Richtung Chiang Mai gibt es die heißen Quellen in dem kleinen Dorf Mae Chedi Mai. Von weitem sah man schon auf der rechten Seite eine Wasserfontäne von einem Geysir in die Höhe steigen. Sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite gab es dann die Möglichkeit in den 98° heißen Quellen Eier zu kochen. Für 20 Baht konnte man Körbchen mit rohen Hühner- oder Wachteleiern erwerben, um diese dort zu kochen. Die Hühnereier benötigen 5 Minuten, die Wachteleier nur 3 Minuten.

Die Eier waren auch nach den drei bzw. fünf Minuten auf den Punkt gar gekocht. Wir fuhren dann weiter auf unserem Weg nach Pong Yaeng (Landkreis Mae Rim) und begegneten wieder mal den ein oder anderen Kuriositäten auf der Straße.

*Werbung* Unser heutiges Ziel und (das kann man schon vorwegnehmen) Highlight unserer Reise, war eine Übernachtung im “North Star Valley“ (leider gibt es keine Webseite, nur eine Facebook-Seite) oder diese E-Mailadresse. Bei dem Resort “North Star Valley“ handelt es sich um Unterkünfte in durchsichtigen PVC-Halbkugeln (so genannte Bubble Tents) und kann in die Kategorie „Glamping“ eingeordnet werden.

Da das Resort im Berg gelegen und nur über eine enge und teils sehr steile Straße zu erreichen ist und am Resort nur begrenzte Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen, müssen alle Gäste am Tempel „Wat Theparam“ im Ort Pong Yaeng parken und sich telefonisch beim Resort melden, damit sie vom hauseigenen Pickup-Shuttle abgeholt werden.

Der früheste Check-in erfolgt ab 15:00 Uhr und man muss bis spätestens 19:00 Uhr eingecheckt haben, da um diese Zeit der letzte Pickup-Shuttleservice zum Resort angeboten wird. Pro Person werden für den Shuttleservice 40 Baht für die Hin- und Rückfahrt fällig.

Die Unterkünfte können in zwei verschiedenen Ausstattungsvarianten gebucht werden, einmal nur mit Kaltwasserdusche und WC bzw. zusätzlich mit freistehender Badewanne. Wir haben die erste Variante gebucht und inklusive Frühstück 3.500 Baht (umgerechnet ca. 104,00 EUR) für zwei Personen bezahlt. Da dieses Resort noch relativ neu ist, dürfte es sich dabei aber noch um einen Discountpreis handeln.

Das Abendessen kann à la carte bestellt werden, ist für thailändische Verhältnisse etwas teuerer, aber seinen Preis allemal wert. Hier isst das Auge in einem unvergleichlichen Ambiente mit. Die von uns bestellten Speisen waren allesamt sehr schmackhaft und auch die Getränke waren sehr lecker. Für vier Personen haben wir insgesamt 2.079 Baht bezahlt (umgerechnet circa 62 EUR).

*Werbung* Zum “North Star Valley“ habe ich auch ein YouTube-Video inklusive ein paar Drohnenaufnahmen gemacht:

*Werbung* Die Bubble Tents von North Star Valley sind hier zu finden:

Chiang Rai

Heute am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg nach Chiang Rai. Eine lange Autofahrt von circa 5 Stunden in den äußersten Norden Thailands, auf der wir keine größeren Zwischenstopps eingeplant hatten.

Nichts desto trotz gab es das ein oder andere kuriose auf der Wegstrecke zu sehen. Und kurz vor der Ankunft am Hotel, hatten wir eine leckere Khao Soi Suppe an einem kleinen Restaurant am Straßenrand zum Mittagessen. Die Khao Soi Suppe ist eine Spezialität aus dem Norden Thailands. Was ist drin? Curry, Kokosmilch, Hähnchenfleisch und frische Eiernudeln, von denen ein Teil frittiert oben auf die Suppe gelegt wird. Ähnlich wie die Laksa Suppe in Singapur oder Malaysia.

In Mae Kon (circa 12 Kilometer von der eigentlichen Stadt Chiang Rai entfernt) am frühen Nachmittag angekommen, checkten wir erst einmal in unser Hotel „Manonnee“ ein. Vom Design her ein sehr stylisches Hotel mit sehr geräumigen Zimmern.

Danach machten wir uns auf zum eigentlichen Ziel unserer Reise, zum weit über die Grenzen bekannten Tempel „Wat Rong Khun“ oder auch „Weißer Tempel“ genannt. Dieser war nicht weit von unserem Hotel, in einem kleinen Vorort von Chiang Rai gelegen.

Diesen Tempel hatte ich bereits einmal im Jahr 2008 besucht. Zu diesem Zeitpunkt war gerade mal der weiße Haupttempel mit ein paar kleinen, umliegenden Gebäuden fertiggestellt. Mittlerweile sind weitere Gebäude und ein See hinzugekommen. Aber auch zum jetzigen Zeitpunkt ist der Tempel noch nicht komplett fertig gestellt und wird stetig von dem Künstler und Architekten Chalermchai Kositpipat erweitert. Die komplette Fertigstellung der Anlage wird erst in 2070 erwartet. aber bereits jetzt ist dieser Tempel ein sehr sehenswerter Ort. Allein auf die Toilette muss man mal gegangen sein!

Hier noch ein kurzes Video vom Tempel auf meinem YouTube-Kanal:

Nach dem Besuch des Tempels sind wir in die  Innenstadt von Chiang Rai gefahren und hatten ein extrem leckeres und frisches Thai-BBQ-All-you-can-eat-Buffet. Für vier Personen haben wirinklusiveGetränke umgerechnet knapp 34 EUR bezahlt.

*Werbung* Hier der GoogleMaps-Eintrag zu dem Restaurant:

Nach dem Essen gingen wir zum Uhrenturm im Zentrum der Stadt. Der vergoldete und verzierte Uhrenturm ist nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt, sondern hier findet um 19:00, 20:00 und 21:00 Uhr eine Lichtshow mit musikalischer Untermalung statt.

Nach der Lightshow sind wir dann noch zum allabendlichen Nachtmarkt gegangen, haben dort das ein oder andere Souvenir erstanden und haben dann den Abend dort ausklingen lassen.

Amphoe Wang Thong

Gegen Mittag sind wir von Phitsanulok in die Amphoe Wang Thong gefahren. Dort hat meine Schwiegermutter ihre Farm mit Mango-, Durian-, Ananas- und Kautschukplantagen.

Auf dem Weg dahin machten wir auch einen Stopp an einem Markt von Farmern die dort ihre Produkte verkauften. Da wir auf der Mangoplantage am Abend mit ein paar Verwandten gemeinsam unter freiem Himmel essen wollten, wurden noch ein paar Zutaten und Speisen gekauft.

Als Wegzehrung hatte meine Schwiegermutter für mich schon Khao Niau Mamuang (Mango mit Klebereis und Kokosmilch-Sauce), meine Lieblings-Dessert, eingepackt. Sie weiß wo es die beste in Phitsanulok gibt!

Die Fahrt in das kleine Dorf Wang Nok Aen, in dem die Farm ist, dauert von Phitsanulok circa 50 Minuten. Da es in den letzten Wochen hier sehr trocken war, entstehen überall im Wald natürliche Waldbrände, aber es wird leider auch immer noch  Brandrodung  betrieben. Überall entlang der Strecke sieht man kleine Feuer lodern und Rauch aufsteigen. Die Einwohner haben die Feuer aber ganz gut im Griff und bekämpfen die Brände auch mit kontrollierten Gegenfeuern.

Auf der Farm angekommen, hab ich mir erst einmal die Mangobäume angesehen, weil an dieser Stelle dort bisher überwiegend Ananas angepflanzt wurden. Die Bäume stehen in einer guten Blüte, aber erst im April sind die Früchte zur ernte bereit. Ein Mangobaum ist immergrün und trägt zwischen 30 und 50 Früchte. Um euch einen Überblick über die Plantage zu verschaffen, habe ich einen Rundgang durch die Plantage gemacht und meine Drohne steigen lassen (Video davon sh. unter den Bildern).

Mein Schwager hat am Rand der Plantage eine kleine Terrasse errichtet, von der man einen schönen Blick auf die umliegenden Wälder und das Tal hat. Hier haben wir am Abemd auch unser kleines BBQ gehabt.

Von Bangkok nach Phitsanulok

Heute Mittag ging’s dann vom internationalen Flughafen Don Mueang / Bangkok in die Heimatstadt meiner Frau, nach Phitsanulok. Anfangs dachte ich der Flug steht unter keinem guten Stern, weil sich auf dem Vorfeld am eingetroffenen Flieger von „Nok Air“ unvorhergesehene Überprüfungsmaßnahmen am Flugzeug ereigneten. Mehrere Techniker und auch der Pilot knieten vor einem der rechten Hinterreifen der Maschine, um diesen zu inspizieren. Anhand der Gesten konnte ich erkennen, dass sich der Reifen wohl irgendetwas eingefangen hatte. Und ich lag richtig, kurz darauf (die eigentliche Boardingzeit sollte gerade angefangen) kam ein Fahrzeug mit neuen Reifen. Diese wurden dann in Windeseile ausgetauscht, und das Boarding begann mit einer Verzögerung von 25 Minuten.

Und das unglaubliche, der Flieger brauchte für die Strecke anstatt der angesetzten 50 Minuten Flugzeit nur sage und schreibe 35 Minuten und damit trafen wir sogar 4 Minuten vor der geplanten Ankunftszeit in Phitsanulok am Flughafen ein. Wenn ich mich so recht erinnere, müsste das auch die kürzeste Flugzeit in meiner ganzen Flugstatistik sein.

Und nicht nur die Flugzeit war schnell, sondern auch die Übergabe  unseres Gepäcks am Kofferband war extrem schnell. Ok, der Flughafen Phitsanulok ist nur ein kleiner lokaler Flughafen, aber trotzdem ging hier alles sehr organisiert und flott von statten. 

Am Flughafen abgeholt wurden wir von Jom’s Mutter und Bruder mit dem Pickup und bevor es nach Hause ging, musste meine Frau noch etwas auf der Stadtverwaltung erledigen. Direkt neben der Stadtverwaltung fand gerade ein großer Markt, ähnlich aufgebaut wie eine Walking Street, statt. Und ich ließ es mir natürlich nicht nehmen, dorthin in der Zwischenzeit einen kleinen Abstecher zumachen. Hier gab es ein großes Angebot von Kleidung, Elektroartikeln und sonstigen mehr oder weniger nützlichen Alltagsgegenständen.

Da aufgrund eines fehlenden Mittagessens mein Magen bereits knurrte, hatte ich es mehr auf Lebensmittel abgesehen. Schnell wurde ich auch fündig und fand mein Lieblingsessen: Pad Thai! Und als kleinen Snack, der ein oder andere wird jetzt wieder angeekelt das Gesicht verziehen, Seidenspinnermaden. Für meinen Geschmack schmecken die aber richtig gut, sind eiweißreich und ich warte schon sehnsüchtig auf den Tag, dass es die auch bei uns in Geschäften frisch zu kaufen gibt.

Der Markt wird übrigens alljährlich zu dieser Zeit vom Roten Kreuz Thailand und der Stadt organisiert und erstreckt sich über mehrere Tage.

Den Rest des angefangen Nachmittags verbrachte ich dann mit dem Einrichten meiner neu erworbenen Drohne, eine „dji Mavic Mini“. Von der es dann hier demnächst auch ein paar Luftbilder von den Tourengeben wird.

Zum Abendessen gab’s dann eine köstliche Thai-Nudelsuppe mit Fisch, Fleisch und Gemüse drin, ähnlich wie ein Eintopf.

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